Die Erkennungsmarke der Bundeswehr

Carsten Dombrowski • 26. Juli 2021

Die Hundemarke, ein Stück deutsche Militärsymbolik oder Retter in der Not?

Jeder, oder zumindest all diejenigen die “gedient” haben, kennen sie. Das an einer Kette hängende Metallplättchen, die Erkennungsmarke.

Ich möchte an dieser Stelle ein paar allgemeine Informationen über dieses doch so für den Soldatenberuf typische Insignum ansprechen.

Die Form selbst ist schon älter, hatten bereits die deutschen Soldaten im zweiten Weltkrieg eine ähnliche Marke. Das Material hat sich verändert und die Prägungen der Eintragungen.

Folgend die Felder 1 bis 10 mit den in dem VMBl 2007 Nummer 1, Seite 21ff, vorgegeben Angaben.

 

Feld 1:              Wird durch das Bundesministerium der Verteidigung vorgegeben.

Feld 2:              Staatsangehörigkeit DEU für Deutschland

Feld 3:              E (evangelisch) K (katholisch) O (christlich Orthodox) ISL (islam) JD (Jüdisch)

Feld 4: Personenkennziffer

Feld 5: Blutgruppe (A/B/AB oder 0)

Feld 6: Rhesusfaktor (Rh + oder Rh -)

Feld 7 bis Feld 10: Werden wie Feld 1 nur durch das BMVg beschriftet.

Die Felder 5 und 6 sind nur ein Anhalt, die genauen Daten zur Blutgruppe sind im Impfausweis und der G Karte hinterlegt.

Auch andere Nationen haben für ihre Soldaten Erkennungsmarken, meist bekannt unter dem Begriff Dog Tag.

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